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Stromausfall = Heizungsfrust

Der Stromausfall im Berliner Südwesten hat vielen Hausbesitzern schmerzhaft vor Augen geführt, wie verwundbar moderne Heizsysteme geworden sind. Nicht nur Heizungssteuerungen von Öl und Gas fielen aus – auch Wärmepumpen erlitten durch Frost teils erhebliche Schäden oder liefen nach dem Stromausfall nicht mehr an. Die Folgen waren kalte Häuser, hohe Reparaturkosten und große Unsicherheit.

Diese Ereignisse sind noch Ausnahmefälle. Sie zeigen jedoch ein strukturelles Dilemma der Wärmewende: Einerseits sollen fossile Energien ersetzt werden, andererseits werden viele neue Heizsysteme stark vom Stromnetz abhängig gemacht – genau in einer Zeit, in der Strompreise schwanken und die Netzstabilität unter Druck gerät. Künftig drohen gerade durch elektrische Heizsysteme Stromausfälle zum schlimmstmöglichen Zeitpunkt – nämlich während einer Kältewelle.

Vom Wärmepumpenfrust zur Wärmepumpenlust

Das Gegenteil von neuem Wärmepumpenfrust ist die neue Wärmepumpenlust. Sie entsteht dort, wo Wärmepumpen nicht als Dauerzwangslösung betrieben werden, sondern als flexible Komponente in einem sicheren Gesamtsystem.

Entsprechend gehört zum SicherHEIZkonzept die Lustwärmepumpe. Sie wird bewusst nur dann eingesetzt, wenn Strom aus Sonne und Wind ausreichend verfügbar und günstig ist. In diesen Phasen arbeitet sie effizient, wirtschaftlich und netzdienlich. Durch die Einbindung in den SicherHEIZpuffer bleibt sie gleichzeitig vor Frostschäden geschützt – auch bei Stromausfall oder extremen Temperaturen.

Elektrisch heizen – auch ohne Wärmepumpe

Ein zentraler Gedanke des SicherHEIZkonzepts lautet jedoch: Elektrisch heizen muss nicht zwangsläufig Wärmepumpe heißen.
Gerade im Bestand oder bei sicherheitsorientierten Hausbesitzern kann eine einfache, robuste elektrische Wärmequelle sinnvoller sein.

Hier kommt der SicherHEIZstab ins Spiel. Er ermöglicht es, Strom direkt in Wärme umzuwandeln und diese im SicherHEIZpuffer zu speichern – etwa aus eigener Photovoltaik oder bei günstigen Strompreisen. Der SicherHEIZstab ist technisch überschaubar, ausfallsicher und kann sowohl als Ergänzung bestehender Heizungen als auch als Notheizung dienen. So entsteht elektrische Heizfähigkeit ohne die Komplexität einer Wärmepumpe.

Sicherheit braucht individuelle Lösungen

Die zentrale Erkenntnis lautet: Es gibt keine pauschal richtige Heizlösung. Gebäude, Nutzerverhalten, Kostenrahmen und individuelle Risikoeinschätzungen unterscheiden sich erheblich. Genau hier setzt das SicherHEIZkonzept der eco-modul GmbH an, das gemeinsam mit dem Handwerkspartner Energietechnik Unger entwickelt wurde und erstmals auf der Chemnitzer Baumesse vorgestellt wird.

Kern des Konzepts ist eine strukturierte Analyse der individuellen Situation. Daraus entsteht eine objektbezogene Lösung, die funktional entscheidet: Wann ist eine Lustwärmepumpe sinnvoll, wann ein SicherHEIZstab, wann eine zweite, notstromversorgte Wärmequelle – und wie alles über den SicherHEIZpuffer sicher miteinander kombiniert wird.

Heizen auch dann, wenn Strom knapp wird

Für Zeiten, in denen Strom teuer, knapp oder zeitweise gar nicht verfügbar ist, sieht das SicherHEIZkonzept bewusst zusätzliche, notstromfähige Wärmeerzeuger vor. Der SicherHEIZpuffer übernimmt dabei die Schlüsselrolle: Er speichert Wärme, entkoppelt Erzeugung und Nutzung und sorgt dafür, dass Heizsysteme auch nach einem Stromausfall wieder kontrolliert anlaufen.

So werden genau jene Situationen vermieden, die viele Berliner Haushalte erlebt haben.

Ein realistischer Weg für die Energiewende

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn Strom aus Sonne und Wind vor allem dann genutzt wird, wenn er tatsächlich verfügbar ist – und nicht erzwungen wird, wenn er knapp ist. Die Kombination aus Lustwärmepumpe, SicherHEIZstab, Wärmespeicher und einer zweiten Wärmequelle verbindet erneuerbare Energie, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.

Das SicherHEIZkonzept versteht sich daher nicht als Ideologie, sondern als praxisnahes Werkzeug – für Handwerksbetriebe und für Hausbesitzer, die in einer unsicheren Energiezukunft belastbare Entscheidungen treffen müssen.